27.11.2017

Gemeinsame Atemschutzübung des THW und der Freiwilligen Feuerwehr Bonn

Einsatzkräfte müssen auch bei gesundheitsschädlicher Luft effektiv helfen können. Das muss regelmäßig trainiert werden, sodass jeder Handgriff sitzt. Am vorletzten Novemberwochenende übten das Technische Hilfswerk Ortsverband Beuel und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bonn in Bonn-Beuel gemeinsam die Bewältigung verschiedener Einsatzszenarien unter Atemschutz.

„Brandbekämpfung und Menschenrettung erfordern schnelle und sichere Handgriffe. Da hier die Atemluft wegen Rauch und Brandgasen giftig ist, können die Wehrleute nur unter Atemschutz ihre Aufgabe erfüllen“, so Dr. Nico Janicke, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bonn-Mitte e.V.. So konnten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr die Fertigkeiten in der Brandbekämpfung vertiefen und weitere Techniken zur Menschenrettung kennenlernen. Daniel Wittmar vom THW Ortsverband Beuel ergänzte: „Auch das THW wird bei Einsätzen tätig, in denen die Atemluft gesundheitsgefährdend ist. Sei es bei der technischen Unterstützung nach einem großen Brandereignis zur Gebäudesicherung oder bei Einsätzen in denen die Einsatzkräfte Kontakt zu chemischen Stoffen haben.“ Den THW-Einheiten standen die entsprechenden Ausbilder mit wertvollen Tipps zur Einsatztaktik bei der technischen Rettung unter Atemschutz zur Seite. Für alle ist klar: Solche besonderen Situationen kommen nur selten vor, es muss jedoch im Falle des Falles jeder Handgriff sitzen und daher trainiert werden. Die Voraussetzungen für THW-Helfer*innen und Feuerwehrleute ist dabei sehr ähnlich. Man muss fit und gesund sein, einen entsprechenden Lehrgang besucht haben sowie in Stresssituationen belastbar und teamfähig sein. Regelmäßiges Training in verschiedenen Szenarien ist daher unerlässlich. Das gemeinsame Ausbildungswochenende ist für alle ein Erfolg. Wir konnten uns kennen lernen, zeigten uns gegenseitig die Technik und vielleicht sind auch erste Freundschaften entstanden. „KKK – in der Krise Köpfe Kennen", ist ein kleines Erfolgsgeheimnis. Wenn man sich kennt, um die Fähigkeiten des anderes weiß, dann ist Vertrauen da und es wird unkompliziert und schnell gehandelt.“ Das gemeinsame Wochenende zeigte den Floriansjüngern das THW und die THW-Helfer*innen haben einen Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr bekommen. Alle sind sich einig, das war mal überfällig und sehr hilfreich. „Aus dem gemeinsamen Wochenende nehmen wir viel Motivation mit“, so aus der blau-rot gemischten Ehrenamtstruppe. „Wir sind allen sehr dankbar, die uns bei der Realisierung geholfen und unterstützt haben, so die Organisatoren“ Nico Janicke und Daniel Wittmar. Ohne die Hilfe und Unterstützung, kann so ein Übungswochenende nicht gelingen, in dem es hieß: motivieren, vernetzen, individuelles Fachwissens vermitteln und praktisch trainieren.


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